Essen für Kinder attraktiv machen

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Essen für Kinder

In diesem Beitrag soll es um die gesunde Ernährung des Kindes gehen. Das sich ein Kind gesund ernähren soll, steht in keinerlei Zweifel. Aber wie bringt man ein Kind dazu, Lust auf gesunde Produkte zu entwickeln? Doch was ist wiederum gesund? Und was, wenn mein Kind ein überaus schlechter Esser ist und so rein gar nichts mag? Da ist guter Rat teuer und so manche Eltern könnten verzweifeln. Ich möchte Ihnen heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie man gesundes Essen für Kinder attraktiv macht, ohne dass es grosse Mühe macht.

Was ist gesunde Ernährung?

ungesundes Essen
ungesundes Essen ist immer eine Versuchung
Foto: Katarzyna Białasiewicz – 123 RF

Was gesund ist oder welche Lebensmittel man meiden sollte, erfährt man regelmässig aus unzähligen Ratgebern in Zeitschriften, im Fernsehen oder auch im Internet. Und so weiss man auch, dass gerade das, was vor allem Kindern schmeckt, mitunter ziemlich ungesund ist. Dazu zählt natürlich in erster Linie Fast Food, Pommes Frites oder Süssigkeiten. Erst kürzlich entbrannte eine Debatte, dass in Restaurants angebotene Kindergerichte viel zu viel Fett und zu viel Zucker enthalten und somit ungesund sind. Kaum ein Kindergericht enthält eine Gemüsebeilage. Ich habe eine Bekannte, welche mir mal sagte: „Mein Kind braucht kein Gemüse essen, wenn es ihm nicht schmeckt!“ Okay, das ist eine Meinung, die man akzeptieren kann, aber nicht muss. Ich möchte dabei nämlich stark anzweifeln, ob dem Kind jemals Gemüse angeboten wurde, weil meine Bekannte und deren Partner ebenfalls kein Gemüse essen.

Nun soll ja das Kind auch nicht nur Gemüse essen, es kommt auf eine ausgewogene Ernährung an. So gehören zu einem vollwertigen Gericht bei uns in der Schweiz, neben dem Fleischanteil, ein Anteil an Kartoffeln, Reis oder Nudelprodukte sowie eine Beilage, welche in aller Regel aus Gemüse besteht. In dieser Zusammensetzung erhält der Körper alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente.

Gesunde Ernährung als Eltern vorleben

Junge Familie beim Essen
Familienessen
Urheber : Cathy Yeulet – 123RF

Jeder weiss, dass eine einseitige Ernährung krank machen kann. Deshalb sollten Eltern dringend darauf achten, was sie selber essen. Denn als Eltern hat man eine Vorbildwirkung auf seine Kinder.
Aus diesem Grund kann man durch sein eigenes Verhalten Vorlieben und Abneigungen des Kindes mit beeinflussen. Es ist also überaus wichtig, nicht nur für das Kind gesund zu kochen, sondern sich selbst gesund zu ernähren. Sobald das Kind beginnt, auch die zubereiteten Mahlzeiten für Erwachsene zu probieren, beginnt dieser Prozess.
Irgendwann erhält das Kind keinen Babybrei mehr und die Mahlzeiten beschränken sich, wie bei Erwachsenen, auf das Frühstück, das Mittagsessen und das Abendessen. Für das Kind wird nicht mehr separat gekocht, sondern es wird das essen, was alle Familienmitglieder auch essen. Ist man als Eltern ein schlechtes Vorbild, dann gibt es keine ausgewogenen Mahlzeiten, sondern viele ungesunde Dinge mit viel zu vielen Kohlenhydraten, mit zu viel Fett und auch zu viel Zucker.
Was ungesund ist, darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, das weiss wohl inzwischen jeder Erwachsene. Aber einen ganz wichtigen Punkt möchte ich noch ansprechen.
Ich erlebe im Bekanntenkreis immer wieder, dass sich jeder irgendetwas aus dem Kühlschrank nimmt, sobald er oder sie Hunger hat. Mahlzeiten werden somit kaum noch gemeinsam eingenommen. Ist beispielsweise die Abendbrotzeit gekommen, dann heisst es: „Ich habe erst vorhin etwas gegessen, ich hab jetzt keinen Hunger!“. Genau hier fängt das Problem an. Zum einen ist gar keine Kontrolle da, was und wieviel ein Kind den Tag über zu sich nimmt.
Leider ist dieses Vorgehen kein Einzelfall, sondern Alltag in vielen Familien. Klar, es ist bequem, aber das Ergebnis ist erschreckend. Schaue ich allein in die Schulklasse meiner kleinen Tochter Mia, muss ich erschrocken feststellen, dass beinahe 50% aller Kinder übergewichtig sind. Und weitere 20% sind hart an der Grenze. Es gibt zwar auch einige Kinder, denen etwas mehr auf den Rippen gut tun würde, aber diese Anzahl nimmt immer mehr ab. Erinnere ich mich an meine Kindheit, waren vielleicht 20% der Kinder übergewichtig.
Das zeigt, dass sich unser Ernährunsgverhalten doch stark geändert hat – und das nicht gerade zum Vorteil.

Wie fördere ich eine gesunde Ernährung für mein Kind?

Es gibt viele Möglichkeiten, eine gesunde Ernährung des Kindes zu fördern. Begonnen bei der eigenen Vorbildwirkung sollte dem Kind der Spass an einer gesunden Ernährung vermittelt werden. Und das beginnt bereits bei der Zubereitung! Sobald ein Kind alt genug ist, darf es bei der Zubereitung von Gerichten in der Küche mithelfen. Natürlich sind Herd und Backofen tabu, aber Obst und Gemüse waschen und schnippeln lernt ein Kind sehr schnell.
Wenn man nun noch den Spassfaktor mit einbezieht, dann macht das Ganze gleich doppelt Spass! Warum Obst und Gemüse nicht hübsch kombinieren und lustige Bilder daraus kreieren? So lassen sich aus Brot und Nudeln, Gurken, Salat, Rüebli, Bananen, Kiwis, Erdbeeren, Mandarinen, Trauben, Wurst und Schinken die tollsten Gerichte zaubern.
Auch Obst, welches vielleicht schon überreif ist, muss man keinesfalls wegwerfen. Solche Früchte sind besonders süss und eignen sich aufgrund ihrer Konsistenz hervorragend für die Zubereitung von Smoothies. Ein paar Beispiele, wie ein gesundes Frühstück oder ein leckeres Abendessen aussehen könnte, habe ich in einer Gallerie für Sie zusammengestellt.

Das Auge ist mit!

Lecker und hübsch zubereitetes Kindergericht
Lecker und hübsch zubereitetes Kinderessen

Wie sagt man so schön? Das Auge isst mit! Was nicht appetitlich aussieht, kann auch nicht schmecken. Das dieser Umstand nicht immer stimmt, wissen wir Erwachsene aus eigener Erfahrung. Aber ein Kind sieht das anders. So kommt es auf die Geschicklichkeit der Köchin oder des Kochs an, wie das Essen ausschaut und wie es schmeckt. Nutzt man die falschen Gewürze oder man lässt das Ganze zerkochen, dann hat man beste Voraussetzungen geschaffen, dass das Kind das Essen ablehnt. Doch wenn man sich als Eltern Mühe gibt und ein ansprechendes und leckeres Essen auf den Tisch bringt, dann wird das Kind Freude am Essen entwickeln und auch solche Dinge gerne essen, welche Kinder sonst oft ablehnen.

Doch nicht nur das Essen und dessen Zubereitung spielt eine wichtige Rolle, ob ein Kind das Essen mag oder nicht. Auch worauf oder worin das Essen serviert wird, ist für das Kind überaus wichtig!
Deshalb gibt es wunderschönes Kindergeschirr, welches Kinder zusätzlich animiert, sein Essen aufzuessen.

Hübsches Kindergeschirr von Done by Deer, Lässig oder Herobility

Done by Deer Dinner Set
Done by Deer Dinner Set mit hübschen Motiven

Genau aus eben genanntem Grund gibt es spezielles Kindergeschirr, welches zum einen praktisch ist, aber eben auch eine Optik besitzt, die Kinder begeistert. Genau wie das Lieblingsspielzeug kann sich ein bestimmter Teller zum Lieblingsteller entwickeln, auf welchem das Kind sein Essen nun immer serviert bekommen möchte.

Wir von Babycenterschweiz haben deshalb ein breit gefächertes Sortiment an verschiedenem Kindergeschirr für Sie im Angebot. Ein absoluter Renner sind momentan die hübschen Geschirre des dänischen Herstellers Done by Deer. Die Figuren Raffi, Elphee oder Croco, welche u.a. die Done by Deer Kindergeschirre zieren, sind bei Kindern überaus beliebt (Abb. links). Die Tiere sind ausserdem als Spielzeuge, so als weiche Kuscheltiere, Mobiles oder Nachziehtiere erhältlich. Auch auf Bettwäsche dieses Herstellers sind die lustigen Gesellen zu finden.
Neu im Sortiment führen wir die Kindergeschirre von Lässig oder von Herobility. Diese Hersteller setzen mit ihren Produkten auf besonders umweltfreundliche Materialien, wie z.B. Bambus. Hier fehlen zwar die kindgerechten Motive, punkten aber mit hübschen Farben.

Es spielen viele Dinge eine Rolle, um Kindern Spass am gesunden Essen zu vermitteln. Ich hoffe aber, dass ich Ihnen mit diesen Tipps einige Anregungen geben konnte. Und: viel Spass beim Nachmachen!

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