Vier Tipps: Welcher Lattenrost ist für das Kinderbett geeignet?

Posted By on 1. März 2016

Mit dem Kauf eines Kinderbetts ist es meistens nicht getan, denn der richtige Lattenrost – oftmals auch als Federleistenrahmen bezeichnet – ist nicht immer im Angebot dabei. Nun ist guter Rat teuer und es ist die Frage zu klären, welcher Federholzrahmen denn für das neue erstandene Kinderbett der richtige wäre.

Wozu braucht man überhaupt einen Lattenrost?

Paidi Federleistenrahmen Comfort

Paidi Federleistenrahmen Comfort

Ein Lattenrost liegt innerhalb des leeren Bettgestells auf den dafür vorgesehen Auflageflächen. Er besteht aus einem Rahmen und Querverstrebungen. Seine Masse richten sich dabei nach den Innenmassen des Bettes. Die Matratze wird dann auf den Lattenrost gelegt.
Im Gegensatz zum früher fast ausschliesslich verwendeten Rost mit Spiralfedern aus Metall, hat der moderne Lattenrost einzelne Holzlatten, die im Abstand von einigen Zentimetern über die gesamte Länge des Rahmens in Querrichtung angebracht sind.
Die Tatsache, dass es sich um einzelne Querverstrebungen handelt und nicht um eine durchgehende Platte, sorgt für eine gute Belüftung der Matratze von unten, ermöglicht aber auch eine gewisse Flexibilität in Bezug auf den Liegekomfort. Da bei den meisten Modellen die einzelnen Querlatten leicht nach oben gewölbt sind, können sie bei Belastung flexibel federn.

Welche verschiedenen Varianten von Lattenrosten gibt es?

Die einfachste und in der Regel auch billigste Variante ist der Lattenrost ohne Rahmen, auch Rollrahmen genannt. Er wird zusammengerollt geliefert und direkt auf die Auflageflächen des Bettgestells durch einfaches Aufrollen angebracht. Diese Art von Lattenrost ist nicht sonderlich komfortabel und wird von uns daher nicht empfohlen.
Eine etwas komfortablere Variante ist der Lattenrost mit Rahmen, bei dem die einzelnen Latten zwar beweglich sind und federn können, der gesamte Rahmen ist jedoch nicht verstellbar.
Dann gibt es aber auch Federholzrahmen, die am Kopf- und Fußteil in mehreren Stufen verstellt werden können. Die nächstbessere Federholzrahmen Variante ist auch innerhalb der Liegefläche verstellbar, was bedeutet, dass der Härtegrad auf individuelle Wünsche zusätzlich angepasst werden kann.
Ja und dann gibt’s da noch die Lattenrost-Königsklasse. Das sind Federholzrahmen, die elektrisch verstellt werden können. Diese Lattenroste sind allerdings eher für Seniorenbetten geeignet, sodass wir als Baybcenter diese Lattenroste nicht im Angebot haben.

Welcher Lattenrost für das Kinderbett?

Soviel zu den allgemeinen Infos zu Lattenrosten. Doch welche dieser verschiedenen Varianten an Federleistenrahmen ist nun für das Kinderbett am besten geeignet sind?
Hier unsere 4 Tipps:
Die Wirbelsäule von Babys und Kleinkindern ist in den ersten Lebensjahren noch sehr flexibel. Die typische und stabile S-Form ist erst ca. ab dem 11. Lebensjahr ausgebildet. Das bedeutet, dass die Schlafunterlage möglichst viel Halt und Stütze geben sollte. Das gilt sowohl für die Matratze, als auch für den Lattenrost. Hierauf sollten Sie achten::

  • Tipp 1: Der Lattenrost für Baby- und Kinderbetten sollte möglichst starre Querverstrebungen haben.
    Kinder schwitzen nachts viel und wir Eltern wissen ja – es kann auch sonst mal was daneben gehen, was mit unerwünschter Feuchtigkeit zu tun hat. Die Matratze sollte die Möglichkeit haben, immer gut belüftet zu sein. D.h. es sollte von unten möglichst viel Luft an die Matratze herankommen können.
    Der Abstand der einzelnen Latten sollte also nicht zu gering sein. Er sollte aber auch nicht zu groß sein, denn sonst würde die Matratze nicht durchgehend gleichmäßig gestützt werden. Als Faustregel gilt: Auf die Gesamtfläche bezogen sollte ungefähr genauso viel freie Fläche sein, wie alle Latten zusammengenommen ausmachen. Damit Sie nicht mit dem Taschenrechner ins Fachgeschäft müssen, gleich unser nächster Tipp:
  • Tipp 2: Der ideale Abstand der einzelnen Latten beträgt zwischen 4 und 5 cm.
    Denken Sie bitte daran: Ihr süßer Wonneproppen liegt nicht immer so friedlich im Bettchen, wie in den ersten Lebensmonaten. Je älter er wird, desto stärker wird der Bewegungsdrang und – sind wir mal ehrlich: Wo lässt es sich besser herumtollen und hüpfen, als im Bett? Deshalb unser nächster Tipp:
  • Tipp 3: Der Lattenrost sollte möglichst stabil sein und insbesondere an den Auflageflächen gut befestigt und gesichert sein.
    Beim Kauf von Kindermöbeln achten Sie sicherlich auf diverse Sicherheitsfaktoren, wie beispielsweise die Belastung der Möbel durch Schadstoffe wie Formaldehyd. Bitte denken Sie daran, dieses Kriterium auch bei der Anschaffung eines Lattenrostes nicht auuser Acht zu lassen. Hersteller wie Paidi, Geuther, Welle, Baby Plus und FLEXA sind gute Beispiele für Unternehmen, die bei der Produktion auf die Vermeidung von Schadstoffen höchsten Wert legen. Passend zu den Kinderbetten haben wir auch passende Lattenroste im Programm, falls dieser im Angebot nicht gleich enthalten ist. Deshalb zum Abschluss unser:
  • Tipp 4: Schadstoffarme oder noch besser schadstofffreie Federholzrahmen und Lattenroste im Babycenterschweiz kaufen!

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