Ernährung für Kleinkinder (Teil 4)

Posted By on 6. Oktober 2016

essen lernen

Foto: Oksana Kuzmina – 123RF

Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Die Zeit des Stillens ist ein sehr inniger Kontakt zwischen Mutter und Kind, welcher für die Mutter anstrengend sein kann, aber auch eine Nähe schafft, die so wohl nie wieder kommt. Doch wir möchten ja, dass sich das Baby prächtig entwickelt und somit gehört es auch dazu, dass das Kind immer selbständiger wird. Neben ersten Gehversuchen gehört im ersten Lebensjahr vor allem auch der Start zum Erlernen des selbständigen Essens.
Somit erfolgt zwischen dem neunten und dem zwölften Lebensmonat der schrittweise Übergang vom Brei zur „festen Familienkost“. Das bedeutet, dass nun das Stillen immer mehr reduziert wird.
Das Stillen kann natürlich so lange fortgesetzt werden, wie Mutter und Kind es mögen. Denn als Zusatznahrung ist Muttermilch bei Weitem besser als handelsübliche Kuhmilch.
Um zum Beispiel diverse Breie anzurühren, kann Folgemilch oder Vollmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 Prozent Fettgehalt verwendet werden. Allerdings wird empfohlen, Kleinkindern bis etwa 12 Monaten maximal 200 ml Kuhmilch pro Tag anzubieten. Diese Menge kann dann schrittweise bis auf 300 ml pro Tag erhöht werden.

Festere Kost für die ersten Zähnchen

Bei dem einen Kind erscheinen sie früher, beim anderen etwas später: die ersten Zähnchen. Und Zähnchen sind dazu da, um feste Nahrung zu zerbeissen.
Deshalb werden Fleisch, Kartoffen und Gemüse von nun an nicht mehr püriert, sondern nur in kleine Würfel geschnitten. Wichtig ist aber, dass dem Kind bis zu einem Alter von etwa 18 Monaten noch keine scharf gewürzten Speisen angeboten werden. Praktisch ist daher, wenn Sie selbst Zurückhaltung mit dem Würzen Ihrer Hauptspeisen üben, dann kann das Kind problemlos am Familienspeiseplan teilhaben, ohne dass Sie separat für das Kind kochen müssen.
Als Zwischenmahlzeit eignet sich Obst wie Äpfel, Bananen oder Pfirsich bzw. Nektarine. Äpfel sollten geschält, entkernt und in Viertel geschnitten werden, um dem Kind das Greifen und Abbeissen zu erleichten. Bananen in Stücke schneiden und auch den Pfirsich oder die Nektarine vierteln. Auch Brot mit guter Butter, Wurst, Frischkäse, Konfitüre oder Honig, in kinderhandgerechte Stücke geschnitten, gehören nun zum Speiseplan des Kindes.
Bei den Getränken achten Sie bitte auf nicht zu süsse Säfte, ungesüsster Früchtetee wird gern getrunken.

Spass beim Essen mit dem passenden Kinderbesteck

Esslern Set von Philips Avent

Esslern-Set von Philips Avent

Spätestens mit dem ersten Lebensjahr möchte das Kind sein Besteck selber halten und versuchen, seinen Teller selbstständig leer zu löffeln. Doch diese Versuche sind zwangsläufig damit verbunden, dass das meiste Essen nicht dort landet, wo es landen soll. Doch aller Anfang ist schwer.
Unterstützen Sie Ihr Kind beim Essen lernen mit dem richtigen Esslernbesteck und Geschirr, welches nicht gleich kaputt geht, wenn es einmal vom Tisch fällt. Ein praktisches Esslern-Set bietet Philips Avent (Abb. rechts), in welchem nicht nur eine kindgerechte Gabel und ein abgerundeter Löffel enthalten sind, sondern gleich Teller und Schüssel in 3 verschiedenen Grössen. Die bunten und lustigen Motive animieren das Kind, den Teller oder die Schüssel leer zu essen.
Das Kind benötigt für seine ersten Essversuche kein Messer, weshalb Esslernbestecke zumeist nur eine kindgerechte Gabel und einen Löffel beinhalten. So zum Beispiel auch das Esslernbesteck Emmi, Katharina oder Hanno von Sterntaler. Als besonders flexibel erweist sich der Philips Avent Esslern-Löffel. Dieser biegsame Löffel ist der perfekte Erstlöffel für Ihr Kind, um das selbständige Essen zu erlernen.

Und wie bei allem im Leben gilt auch beim Essen lernen: Übung macht dem Meister!
Ich hoffe, dass meine Tipps zur Enährung im ersten Lebensjahr für Sie hilfreich waren. Hinterlassen Sie doch einen Kommentar zu Ihren Erfahrungen, unsere Leser und ich würden sich darüber freuen!

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